Hier möchten wir ein wenig über unsere Radreisen berichten:

 


  • Radmarathon-Cup Deutschland 2014
     
    Erfolgreich beendeten Elke und Klaus Lübke vom PC Emsstern Rheine am letzten Sonntag im Juli mit ihrer 6. Tour innerhalb von zweieinhalb Monaten den vom Bund Deutscher Radfahrer ausgeschriebenen “Radmarathon-Cup Deutschland”. Diesmal ging es bei traumhaften Wetterbedingungen unter dem Motto “Durch´s reizvolle Sauerland” mit Start in Werne auf die 232 Kilometer lange Strecke mit 2900 Höhenmeter. Die Streckenführung gestaltete sich in eine nach Süden in den Hochsauerlandkreis gezogenen Achterschleife mit dem Möhnesee als zweimaligem Kreuzungspunkt. Zu Beginn ging es mit leichtem Rückenwind sehr schnell über Unna, Werl, Ense und Günne Richtung Möhnesee. Von dort aus erwarteten die Radsportler zahlreiche Kraftausdauer fordernde lange Steigungen und ebenso traumhafte Abfahrten im Bereich Arnsberg, Sundern, Olpe Meschede, Eslohe, Schmallenberg und Warstein-Hirschberg bis zum erneuten Kreuzungspunkt am Möhnesee. Über Stockum, Soest, Werl, Welver und Hamm konnte dann nochmal auf den letzten 57 Kilometern auf´s Tempo gedrückt werden. Als Auszeichnung erhalten Elke und Klaus Lübke das exklusive Finisher-Trikot 2014 des Bund Deutscher Radfahrer.
     
     
    Gefahren wurden außerdem noch folgende weitere 5 Radmarathons:
    1.) Belmer Radmarathon 204 km
    2.) Bremer Roland Radmarathon 216 km
    3.) 3-Seen Radmarathon Korbach 206 km
    4.) Von Buer zu Rhein Buer/Westerholt 230 km
    5.) Rund um die Schlei in Schleswig 224 km
     

     
    Erläuterung zur Serie:
    Der Radmarathon-Cup Deutschland stellt eine sportliche Steigerung des Radtourenfahrens (RTF) dar. Der Radmarathon ist die Königsklasse für ausdauerstarke Radsport-Fans. Herausfordernde Tagestouren auf der Straße über mehr als 200 Kilometer kennzeichnen diese TOP-Kategorie des Breitensports, die grundsätzlich ohne offizielle Zeitnahme organisiert wird. Ankommen ist das gesetzte Ziel, wobei größtenteils zusätzliche Klettereinlagen über die deutschen Mittelgebirgszüge eine gesuchte Herausforderung bieten.
    Mit einer Auswahl von 16 Veranstaltungen wird eine flächendeckende Serie für die ganze Republik installiert und bei 6 erfolgreich absolvierten Touren wird das Finisher-Trikot verliehen.

     

  • 2013 40. internationalen Bodensee-Radmarathon: 
Lübke´s unterwegs beim 40. internationalen Bodensee-Radmarathon
 
Einen unvergesslichen Tag mit Tausenden von begeisterten Radfahrern rund um den Bodensee, der Riviera des Dreiländerecks, erlebten am vergangenen Samstag (07.09.2013) Elke und Klaus Lübke. Der Bodensee-Radmarathon wird seit 40 Jahren auf ehrenamtlicher Basis vom Radclub RV Altenrhein (CH) organisiert – von Radfahrern für Radfahrer! Er soll sowohl Ambitionierten wie auch Hobbysportlern und Einsteigern ein sportliches Erlebnis mit viel Freude ermöglichen.

Vor 40 Jahren wurde anlässlich der Olympiade 1972 und des Sechstagerennens in München die Idee geboren, dass man ja die Radfahrer auch um den Bodensee kreisen lassen könnte. 3 attraktive Strecken mit unterschiedlichen Anspruchsniveaus stehen heute zur Auswahl: Die Gold-Tour mit 220 km rund um den Ober- und den Untersee. Die Silber-Tour mit 150 km rund um den Obersee, oder die Bronze-Tour mit 80 km rund um den Untersee.

Von 6 Startorten aus rund um den Bodensee konnten die drei verschiedenen Strecken in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Angriff genommen werden, wobei die jeweils anderen Startorte gleichzeitig auch als Postenkontrolle dienten. Elke und Klaus Lübke absolvierten erfolgreich die Gold-Tour mit 220 km und starteten um 7 Uhr in Meersburg. Von dort aus ging es bei strahlendem Sonnenschein über Ailingen nach Sigmarszell/Schlachters durch die beeindruckende Landschaft des Allgäus. Danach überquerten die beiden die Grenze zu Österreich und erreichten nach gut 100 km bereits Altenrhein. Von dort aus führte die Strecke am südlichen Bodenseeufer entlang in westlicher Richtung bis zum Grenzübertritt in die Schweiz bei Tägerwilen. Jetzt galt es noch die traumhafte Region des sogenannten Untersees über Stein am Rhein bis nach Staad bei Konstanz zu absolvieren. Für Elke und Klaus Lübke als erfahrenes Fernfahrerpärchen (Paris-Nizza 2011, Basel-Mallorca 2012) aber kein Problem. Bereits um 15 Uhr genossen beide zum Abschluss eines tollen Tages die Fährüberfahrt zurück zu ihrem Startpunkt nach Meersburg. Im Ziel konnten beide dann die verdiente Auszeichnung der Goldmedaille mit der Basilika St. Ulrich von Kreuzlingen entgegennehmen.
 

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  • 2012 Basel - Mallorca: 

Vom 1. bis 11. September fand die diesjährige Fernfahrt von Basel bis Mallorca als organisierte Etappenfahrt mit dem Rennrad statt. Unter den 26 Teilnehmern (7 Frauen und 19 Männer) absolvierten auch Elke und Klaus Lübke die 11 Etappen mit unterschiedlichen Längen zwischen 100 und 168 km gespickt mit zahlreichen Anstiegen zwischen 14 und 22 km Länge. Gefahren wurde in 3 Leistungsgruppen. Beide entschieden sich für die schnellste Gruppe, in der Elke Lübke als einzigste Frau unter 8 Männern mitfuhr.

Als Tourenguide fungierte, wie schon im letzten Jahr bei der Fernfahrt Paris - Nizza, der zweimalige Race across America-Finisher Beat Gfeller. Auch im weiteren Betreuerteam befanden sich namhafte ehemalige Radsportgrößen wie Bernd Dittert (als Bahnradfahrer und Bundestrainer mehrfacher Weltmeister in der 4000m Mannschaftsverfolgung  und Olympiasieger 1992 im 100km-Mannschaftszeitfahren).

Wie bei den großen Profirundfahrten wurde für alles gesorgt. Man konnte sich voll auf´s Radfahren in der Natur der Schweiz, Frankreichs und Spaniens konzentrieren. Unterwegs hielt das Begleitfahrzeug an vorher festgelegten Punkten zur Verpflegungsaufnahme und ggf. Kleidungswechsel an. Am Ende einer Etappe stand das Gepäck bereits abgeladen im Hotel. Dann hieß es nur noch Rad abgeben, duschen, essen, schlafen. Natürlich kam auch der Plausch über das Erlebte nicht zu kurz.

Die insgesamt 11 Etappen mit 1400 Kilometern beinhalteten 17000 Höhenmeter, die durch grandiose Landschaften des schweizer Jura, die Rhone Alpes entlang herrlicher Naturparks und zahlreichen Seen führte.Vom Rhonetal in die Vercours stiegt die Strecke auf eine Meereshöhe von 1000MüM  in den Regionalpark, der von ungeheurer Naturschönheit geprägt ist.

Das ultimative Highlight dieser Tour war dann am 6. Tag mit nur 78km aber 1800HM der legendäre 21 Kilometer lange Anstieg mit Steigungen zwischen 8 und 11% auf der Originalstrecke über Bedouin zum "Mont Ventoux", dem Riesen der Provence auf 1912MüM.

Die ganz großen Berge lagen vorläufig hinter uns und die Strecke ging weiter über Mazan, Avingnon und Saint Gilles direkt in die Camarque. Dünen und Lagunen, wo sich rote Flamingos tummelten und die Fahrt auf der schmalen Landzunge zwichen Sete und Cap d`Age, prägten bleibende Eindrücke.

Von Narbonne führte die Strecke in die Ausläufer der südlichen Cevennen. Nach ständigem Auf und Ab folgte der Aufstieg in die katalanischen Pyrenäen in Richtung Berga, wo wir nach 14km Anstieg zum Col d´ Ares 1513MüM die spanische Grenze überquerten. Dann endlich erreichten wir  Barcelona mit dem Hausberg "Tibidabo" 512MüM. Hier genossen wir den konkurrenzlosen Blick auf die 2 Millionen Metropole. Im Hafen von Barcelona setzten wir dann mit der Nachtfähre nach Palma de Mallorca über. Dort genossen wir dann noch 3 Tage Sonne und Meer ohne Rennrad. "Das war trotz aller Anstrengung wieder einmal ein absolut prägendes Erlebnis, von dessen Eindrücken wir noch lange zehren werden" sind sich Elke und Klaus Lübke einig.

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  • Mallorca Impressionen Februar 2012:

Vom Ausgangspunkt Arenal geht es diesmal nach Puigpvent, Galilea, Randa Cura, Sa Torre und hinaus ins flache Hinterland, Cala Figuera und an die Westküste über den Col de Soller nach Deia und Valdemossa.

Viel Spass beim genießen.

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  • 2011 Paris - Nizza:

Vom 1.-9. Juli 2011 fand die diesjährige Fernfahrt des Frankreichklassikers Paris-Nizza als organisierte Etappenfahrt mit dem Rennrad statt. Unter den 19 Teilnehmern (6 Frauen und 13 Männer) absolvierten auch Elke und Klaus Lübke die 9 Etappen mit unterschiedlichen Längen zwischen 85 und 165 km. Gefahren wurde in zwei Leistungsgruppen. Beide entschieden sich für die schnellere Gruppe, in der Elke Lübke als einzige Frau unter 6 Männern mitfuhr.

Als Tourenguide fungierte als zweimaliger Race across America-Finisher der Schweizer Beat Gfeller. Auch im weiteren Betreuerteam befanden sich namhafte ehemalige Radsportgrößen wie Carsten Wolf (div. nationale u. internationale Titel auf der Bahn im Einer- u. Mannschaftsfahren, Sechstagerennen) und Bernd Dittert (als Bahnradfahrer und Bundestrainer mehrfacher Weltmeister in der 4000m Mannschaftsverfolgung und Olympiasieger 1992 im 100-km-Mannschaftszeitfahren).

Wie bei den großen Profirundfahrten wurde für alles gesorgt. Man konnte sich voll auf´s Radfahren in der Natur Frankreichs konzentrieren. Unterwegs hielt das Begleitfahrzeug an vorher festgelegten Punkten zur Verpflegungsaufnahme und ggf. Kleidungswechsel an. Am Ende einer Etappe stand das Gepäck bereits ausgeladen im Hotel. Dann hieß es nur noch Rad abgeben, duschen, essen, schlafen. Natürlich kam auch der Plausch über das Erlebte nicht zu kurz.

Die insgesamt 9 Etappen mit 1130 Kilometern beinhalteten 13.000 Höhenmeter, die durch grandiose Landschaften entlang der Loire, Drome und Rhone führten. Höhepunkt und gleichzeitig die Königsetappe dieser Tour war am 7. Tag die Strecke von Savines le Lac nach Auron mit 117 km und 2850 Hm. Diese Etappe führte auf die höchstgelegene Alpenstraße Europas. Jausiers bildete den Ausgangspunkt zum Col de la Bonette 2802 MüM mit einer Durchschnittssteigung von 7-8%. Die 5m breite Straße windet sich über 25 km Länge in unzähligen Kurven in die vegetationslose Bergwelt der Seealpen. Nach 1130 Km wurde Nizza bei strahlend blauem Himmel glücklich und zufrieden erreicht. "Das war sicherlich trotz aller Anstrengungen nicht unsere letzte Fernfahrt", waren sich Elke und Klaus Lübke einig.

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